Hydraulik und Gesamtkonzept der Wasserversorgung St. Urban

 
 

Das Versorgungsgebiet der Wasserversorgung St. Urban ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen, zukünftig wird neues Bauland erschlossen. Es kommt vereinzelt an Spitzentagen vor, dass im Reservoir Sonnhalde Tiefststände herrschen, welche einen Minimumalarm auslösen. Für die Erschliessung des möglichen Baugebietes, zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit und zur Abdeckung der Spitzentage war ein neues Gesamtkonzept für die Wasserversorgung notwendig. Das letzte umfangreiche Konzept für die Wasserversorgung stammt aus dem Jahr 1993 (Wasserversor-gungsrichtplan) und muss als veraltet bezeichnet werden.

Mit einer hydraulischen Netzberechnung konnte das bestehende wie auch zukünftige Netz untersucht werden.

Die WV St. Urban erhielt einen Überblick über den Handlungsbedarf in der Wasserversorgung für die nächsten 10-15 Jahre. Die gesamtheitliche Betrachtung erlaubte eine technisch und finanziell optimale Investitions- und Unterhaltsplanung der Wasserversorgung.

Bauherrschaft

Luzerner Psychiatrie lups, Klinik St. Urban

Unsere Leistungen

Gesamtkonzept

  • strategische Planung der Wasserversorgung
  • Übersicht über die Wasserversorgung
  • leistungsfähige, langfristige Lösungen
  • Führungsinstrument für Behörden, Hilfsmittel für Brunnenmeister
  • Anlagestruktur vereinfachen
  • Risiken vermindern
  • Ergänzung zum Handbuch Qualitätssicherung (QS)
  • Massnahmenplan
  • Ausbaukonzep

Hydraulik

  • Abströmversuche
  • Netzanalyse und Kalibrierung hydraulisches Modell
  • Dimensionierung von Leitungsbauten
  • Analyse Druckverhältinisse, Fliessgeschwindigkeiten und Durchflüsse bei allen relevanten Betriebszuständen
  • Analyse Wasserqualität und Alter über eine Zeitreihensimulation während 2 Wochen mit Tagesgangsimulationen (Werktag und Wochenende)

Projekt-Kenngrössen

2 Reservoire, 1 Quellwasserpumpwerk, 1 Noteinspeisemöglichkeit

Projektziele

Gesamtkonzept

  • Die Dargebote/Nachfragen an Spitzentagen und an Durchschnittstagen zu erfassen. Diese einander gegenüber zu stellen und so allfällige Mankos sowie Handlungsbedarf aufzuzeigen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
  • Das existierende Netz neu hydraulisch zu berechnen und Neu- und Ersatzbauten von Leitungen zu modellieren, um für die neuen Transportleitungen wirtschaftliche Durchmesser zu definieren.
  • Einen Ausbauplan mit den entsprechenden Kostenschätzungen zu erstellen

Hydraulik

  • Erkennung von hydraulischen Schwachstellen für die Trinkwasserversorgung und den Brandschutz
  • Berechnung der Druckverhältnisse im Netz im Ist-Zustand und für das Ausbaukonzept
  • Berechnung der Fliessgeschwindigkeiten im Netz für die Ermittlung von Abschnitten mit stagnieren-dem Wasser im Ist-Zustand und für das Ausbaukonzept
  • Wirtschaftliche Definition der Durchmesser für die projektierten Leitungen

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